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Gästebuch

maria
schrieb am 24.01.2022

Die ganze Schöpfung
wartet darauf,
dass wir "Menschen" werden;

Menschen
- die nimmer sich üben,
Erde, Luft und Wasser
mit allerlei Giften zu trüben;

- die nimmer, ohne Not,
bereiten unsern Tieren
Verfolgung, Gefangenschaft,
Marter und Tod;
und nimmer begehren, sie zu verzehren,
als wär's unser tägliches Brot;

- die nimmer sich üben,
zu zielen auf des Nächsten Herz
mit den Geschossen aus Erz;

maria
schrieb am 24.01.2022

Menschen,
die immer sich üben,
die Mächte des Bösen
mit dem Wunder der Liebe
für immer zu lösen.

Johannes Schoch, schweizerischer Philosoph
(14. Mai 1916 - 12. Juli 2005)

maria
schrieb am 24.01.2022

Ob in Chur, Schaffhausen, Aarau, Luzern, Basel
oder Bern:
Überall in der Schweiz findet man heute Felsen,
bemalt mit Sprüchen, Weisheiten des Philosophen
J. Schoch, die aufrütteln.

Immer stellte er seine Arbeit in den Mittelpunkt.
Deshalb kennt ihn kaum jemand, obwohl in der Deutschschweiz die meisten seiner Arbeit bereits begegnet sind.

Sein erfülltes Leben im Dienste für die leidenden Menschen und Tiere wird noch lange seine Wirkung haben. Über die Zukunft hinaus, wo die Schriften auf den Steinen nicht mehr zu lesen sein werden.
Poesie ist vielgestaltig!

Liebe Grüsse
Maria

heike
schrieb am 14.01.2022

"um unter funkelnen Sternen das Lieben zu lernen." (K. Wecker)
"und Liebe, Liebe, Liebe ist bedingungslos" (A.Heller)
"und die Gewissheit, nie genug lieben zu können" (A.Heller)

Letzteres Zitat teile ich nicht. Man muss sich einfach auslieben, einfach alles aus sich herauslieben, in den anderen hineinlieben.

Man kann schachern, man kann jonglieren, man kann berechnen und man kann lieben.

heike
schrieb am 13.01.2022

Wo gab es je einen falscheren Ort,
als diesen, für dieses Luxemburgwort?
Als hätten nicht in den Januartagen
Andersdenkende Karl und Rosa erschlagen!

Es muss andersdenken, wer auf neue Art denkt,
doch wer sich das Wort wie ´nen Mantel umhängt,
um darunter die alte Spaltung zu treiben,
steht dem Neuen im Weg, der wird nicht bleiben.

Am Sonntag, dem 17. Januar,
war´s nicht so kalt, wie es sonst immer war,
wenn wir zu Karl und Rosa marschierten
und in endloser Reihe ie Gräber passierten.

Text: Gerd Kern

heike
schrieb am 13.01.2022

Eine Jugendbrigade vom Bau war dabei,
eine Dame im Fuchs und die Seereederei,
ein paar Teenager, schwarz und mit silbernen Schnallen,
und ein Alter mit Krücken marschierten mit allen.

Das war nicht der Zug von vor siebzig Jahren,
als gerade Karl und Rosa ermordet waren,
ein bunter, fast fröhlicher Zug als Vermächtnis,
er trug ihre Bilder und sie im Gedächtnis.

Da plötzlich am Rande des Zuges ein Raunen,
und die gerade vorbeigingen, sahn´sauch mit Staunen:
Sie wurden mit einem Zitat belehrt,
das der Andersdenkenden Freiheit begehrt!

heike
schrieb am 13.01.2022

Jetzt noch ein Gedicht, welches die Strategien, welche von rückschrittlichen und gestrigen Kreisen, von Menschen, die noch nicht bereit sind für eine Welt ohne gewalt, weil sie sich selbst noch finden müssen und diesen Selbstfindungsprozess im Kampf gegen andere gestalten, da sie noch die jahrtausendealte Methode der Einverleibung der Kräfte des getöteten Feindes anwenden, deutlich macht:

Am Sonntag, dem 17. Januar

Am Sonntag, dem 17. Januar,
war´s nicht so kalt, wie es sonst immer war,
wenn wir zu Karl und Rosa marschierten
und in endloser Reihe die Gräber passierten.

heike
schrieb am 13.01.2022

Freunde mit in den Abgrund zu reißen.

"imagine" von den Beatles ist ein tolles, inspirierendes Lied. "With a little help from my friends" auch.

heike
schrieb am 13.01.2022

Laut der Diskussionsrunde bei Maischberger schützen die Impfungen nicht vor dem Corona-Virus, aber sie schützen davor, dass die Krankenhäuser aufgrund schwerer Verläufe nicht so überfüllt sind.
Ob das stimmt?
Wie auch immer, Impfdebatten lösen nicht die Probleme, vordenen die Menschheit steht, eventuell verschaffen sie etwas Zeit, sie zu lösen und der braunen Suppe etwas Einhalt zu gebieten.
Mein ganz persönliches Problem lösen sie auch nicht, da es noch ein langer und schmerzhafter Weg sein wird, bis ich ganz zur Kröte degeneriert bin - und ich hoffe und bemühe mich sehr, nicht zu viele

heike
schrieb am 13.01.2022

Corona ist vorbei, wenn ich zu einer Kröte geworden bin. Wird das wirklich so sein? Sind dann die Probleme gelöst, die dieses Virus ermöglicht haben?

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