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Schattenwürfe

Kategorie

Hörbücher

Erstveröffentlichung

2017

Weitere Informationen

Hörbuch CD Laut & Luise 016
Veröffentlichung: 17.11.2017

Kaufmöglichkeiten

Sturm & Klang Shop

Hörbeispiel




Beschreibung

Im Sturm & Klang Shop:

https://sturm-und-klang.de/product/schattenwuerfe

Schattenwürfe. Zwölf moralische Überlegungen von Herbert Rosendorfer

Gelesen von Herbert Rosendorfer und Konstantin Wecker
Musik (Klavier): Konstantin Wecker

1 Intro
2 Es war Mittwoch
3 Eine Buttersemmel bitte
4 Wieder einmal
5 Es war das Übliche
6 Der 1. Weltkrieg hat nicht stattgefunden
7 Aus dem Leben des Regierungs-Obersekretärs
8 Es klopfte an einer der Himmelspforten
9 Es gibt da den unsterblichen Sketch
10 Kann Gott einen Stein erschaffen?
11 Wie viele Heimsuchungen
12 Er war ein treuer Ehemann
13 Da brannte eines Tages 

 

Info:

1992 feierten wir den Nikolaustag bei Konstantin und seiner Freundin Kerstin in ihrem Haus in Grünwald. Der Keller des Hauses war ein einziger Partyraum, wie geschaffen für ständige, nicht enden wollende Festivitäten. Man war dort abgeschirmt und abgeschnitten von allem, was draußen das Leben bestimmte, von Arbeit, Regelmaß und Bürgerlichkeit. Wir blieben dort Tage und Nächte ununterbrochen, bald wussten wir nicht mehr, was draußen für ein Wetter, für ein Datum war, der Partykeller mit der Bar "Zum Uferlosen" wurde zum Luftschutzkeller, der uns feite gegen die Einschläge der Welt außerhalb. In diesem Jahr gab es in der Münchner Innenstadt zum ersten Mal eine Lichterkette, die sich gegen die grassierende Fremdenfeindlichkeit richtete. Zum Wiederaufwärmen und zur Nikolausfeier fuhren wir danach in den Grünwalder Keller. Ich hatte für jeden Anwesenden ein Sprüchlein gereimt, das ich dem Nikolaus, gespielt vom Nachbarn, in seinen breiten bayerischen Mund legen wollte. Kurz vor Beginn der Feierlichkeiten erfuhr ich, dass sich ein neuer Freund Konstantins, ein wahrer Stargast, angekündigt hatte. Dringend musste ich noch ein Verslein dichten. Unmöglich, dass dieser auch von mir hochgeschätzte Gast spruchlos blieb. Ich zog mich in die gottlob kalte Sauna zurück und kaute am Bleistift. Ich schwitzte etwas aus, was ungefähr so begann: "Ein großer Mann ist heute angekommen..." Der bayerische Nikolaus brabbelte schwer verständlich, der Ehrengast lächelte verlegen. Der große Mann war Herbert Rosendorfer. Rosendorfer, bis zu seinem Tod mit Konstantin gut befreundet, schrieb 2012 das wunderbar einfühlsame und – unter Kollegen – bemerkenswert neidlose Vorwort zu dem Gedichtband "Jeder Augenblick ist ewig". Oft auf dem Weg nach Italien besuchten Konstantin und Annik ihn und seine Frau Julia an ihrem Wohnsitz unweit von Bozen. Herbert kam zu Konzerten, veranstaltete sogar selbst eins in einer Weinkellerei in Südtirol. (Günter Bauch, aus Wecker/Bauch/Rottenfußer: "Das ganze schrecklich schöne Leben".)

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Konstantin Wecker

IBAN: DE11 7016 9614 0105 0005 21

Verwendungszweck (bitte angeben): Studiokonzert Oktober 2020

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Poesie & Widerstand in stürmischen Zeiten IV+V!

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Zwei Konzerte von Konstantin Wecker am 2. und 10. Oktober 2020 

mit MusikerInnen seines Labels Sturm & Klang

 

Medienpartner

Spenden-Aufruf: Wir brauchen Eure Hilfe!

für die Streaming-Konzerte am 2.10.2020 und am 10.10.2020 jeweils um 20:30 Uhr | 

live & relive auf br.de/kultur, YouTube WeckersWelt & www.wecker.de

 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

wir brauchen dringend eure Hilfe und deshalb bitte ich euch erneut um Unterstützung: Ihr wisst es ja alle, die Covid-19-Pandemie trifft besonders viele freie KünstlerInnen und MusikerInnen sehr hart. Leider wird es nun auch in den nächsten Monaten kaum Live-Konzerte geben können und wenn, dann nur mit wenigen ZuschauerInnen und damit sehr geringen Einkünften. Viele meiner KollegInnen wissen längst nicht mehr, von was sie in den nächsten Monaten ihre Mieten bezahlen sollen und wie es überhaupt weiter geht. Und außerdem haben wir alle eine große Sehnsucht nach unseren Liedern und unseren Fans!

Deshalb will ich gemeinsam mit vielen MusikerInnen meines Labels Sturm & Klang endlich wieder für euch spielen und singen: Am Freitag, dem 2. Oktober, und am Samstag, dem 10. Oktober 2020 jeweils um 20.30 Uhr bei zwei großen kostenlosen Streaming-Konzerten.

Mit mir auftreten werden KünstlerInnen meines Labels Sturm & Klang wie Tamara Banez, Miriam Green, Sarah Straub, Josef Hien, Vivek, Prinzessin & Rebell Erwin R. und Dominik Plangger: Sie werden alle jeweils ein Lied von mir – manchmal auch mit mir ­– und ein eigenes singen.

Ich werde erneut umsonst spielen, noch geht es bei mir: Doch für meine KollegInnen und vor allem für alle, die zum Gelingen eines Konzertes so überlebenswichtig sind wie unsere Studio- und Ton-TechnikerInnen, unsere Kameraleute und unser Team vom Regisseur bis zum Redakteur, brauche ich eure Spenden, damit wir die Unkosten und ihre Honorare, auf die sie angewiesen sind, decken können.     

Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir im März, April und Mai bereits drei tolle kostenlose Live-Streaming-Konzerte organisieren: Fast 325.000 Mal wurden diese drei Konzerte bisher angeschaut. Dazu kommen fast 140.000 BesucherInnen beim Live-Mitschnitt meines Willy 2020 - sie sind übrigens alle weiterhin auf wecker.de kostenlos abrufbar! Fast 70.000 € Spenden von euch haben damals unseren Studio- und TontechnikerInnen, aber vor allem auch den an den drei Konzerten beteiligten KünstlerInnen extrem geholfen, den Lockdown zu überstehen. Darüber hinaus konnten wir weitere notleidende KünstlerInnen meines Labels und humanitäre Projekt mit 27.500 € unterstützen.  

Leider wird in der aktuellen Krise vor allem wieder einmal die Luftfahrt-, Auto- und Rüstungsindustrie von unseren Steuergeldern unterstützt. Der freien und unabhängigen Kunst- und Kulturszene droht dagegen schon bald der Kampf ums nackte Überleben. Die Hilfen sind bisher meist Flickwerk. Und warum? Weil der Aufruf vieler PolitikerInnen zur „Solidarität“ leider nicht für alle gilt: Wann wird eigentlich endlich von all den vielen Immobilien-Investment-Gesellschaften und EigentümerInnen „gesellschaftliche Solidarität“ eingefordert? Während die einen ohne Einkommen immer ärmer werden, profitieren die anderen einfach weiter. Wäre es zu viel verlangt, wenn die Besitzenden bis zum Ende der Pandemie auf ihre ohnehin unverschämt teuren Mieten verzichten müssen? Das wäre eine sinnvolle Maßnahme gegen die sozialen Auswirkungen einer einzigartigen Pandemie: Wie viele Kulturprojekte, Clubs und KünstlerInnen würden diese Krise überstehen können, wenn sie nicht ihre letzten Reserven Miethaien in den Rachen werfen müssten (ich spreche nicht von privaten Vermietern, die hoffentlich schon längst ihren langjährigen Mietern von sich aus einen großzügige Mietnachlass gewährt haben)? Auch dafür wollen wir singen! 

Ich danke euch und freu mich unbandig auf unsere beiden Konzerte Anfang Oktober. Und wenn ihr uns mit einigen oder auch vielen Euros unterstützen könntet, würde uns das sehr helfen!

Euer

Konstantin

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