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Amerika

Erstveröffentlichung

Amerika (2000)

Musik und Text

Konstantin Wecker
Konstantin Wecker

Abdruckrechte

Sturm & Klang Musikverlag GmbH / Chrysalis Music Holdings GmbH / Alisa Wessel Musikverlag

Hörbeispiel

Studio 2001

Live 2001

Textfassung Stationen (2003, in der CD Box Alle Lust will Ewigkeit)

Amerika, Amerika
du bist so fern und doch so nah
denn du bist immer für uns da
Amerika.

An jeden ziehts doch zu dir hin
von Unterhaching bis Berlin
von Ming Cheng Chau bis Feuerland
träumt jeder von dir freies Land
auch ich wär gern von dir entsklavt
ich darf nicht - ich bin vorbestraft
mir bleibt der Traum von Florida
wo ich mal mit der Nori war
wir waren täglich shoppen
das war durch nichts zu toppen

Amerika, Amerika...

Wir jubeln dir von Ferne zu
endlich regiert dich Dabbelju
der wäre uns erspart geblieben
hätt man in Texas abgetrieben
er ist kein großer Denker
dafür ein Freund der Henker
er kriecht der Wirtschaft in den Arsch
und bläst dem Rest der Welt den Marsch
es bleibt dabei Verschwendung pur
scheißt doch auf Umwelt und Natur
doch deine Schuh von Nike
die leik i

Amerika, Amerika ...

Wenns auf der Welt irgendwo brennt
kommt deine Army angerennt
dann wird gebombt gelöscht wird nie
für Freiheit und Democracy
was du auch schickst über den Teich
wir schlucken´s unbesehen gleich
wir sind aus freiem Willen
bereit, für dich zu killen

Amerika, Amerika ...

Und will die Welt sich noch befrei´n,
muss sie amerikanisch sein.
Drum sitz ich hier und warte
auf deine Greene Karte

 

Textfassung CD Vaterland live (2002)

Amerika, Amerika
du bist so fern und doch so nah
denn du bist immer für uns da
Amerika.

An jeden ziehts doch zu dir hin
von Unterhaching bis Berlin
von Ming Cheng Chau bis Feuerland
träumt jeder von dir freies Land
auch ich wär gern von dir entsklavt
ich darf nicht - ich bin vorbestraft
mir bleibt der Traum von Florida
wo ich mal mit der Nori war
wir waren täglich shoppen
das war durch nichts zu toppen

Amerika, Amerika...

Wir jubeln dir von Ferne zu
endlich regiert dich Dabbelju
der wäre uns erspart geblieben
hätt man in Texas abgetrieben
er ist kein großer Denker
dafür ein Freund der Henker
er kriecht der Wirtschaft in den Arsch
und bläst dem Rest der Welt den Marsch
es bleibt dabei Verschwendung pur
scheißt doch auf Umwelt und Natur
doch deine Schuh von Nike
die leik i

Amerika, Amerika ...

Wenns auf der Welt irgendwo brennt
kommt deine Army angerennt
dann wird gebombt gelöscht wird nie
für Freiheit und Demokratie
was du auch schickst über den Teich
wir schlucken´s unbesehen gleich
ob Schily Schill und Schröder
wir werden immer blöder

Amerika, Amerika ...

Jetzt sitz ich hier und warte
auf deine Greene Karte



Textfassung CD Vaterland (2001)

Amerika, Amerika
du bist so fern und doch so nah
denn du bist immer für uns da
Amerika.

An jeden ziehts doch zu dir hin
von Unterhaching bis Berlin
von Ming Cheng Chau bis Feuerland
träumt jeder von dir freies Land
auch ich wär gern von dir entsklavt
ich darf nicht - ich bin vorbestraft
mir bleibt der Traum von Florida
wo ich mal mit der Nori war
wir waren täglich shoppen
das war durch nichts zu toppen

Amerika, Amerika...

Wir jubeln dir von Ferne zu
endlich regiert dich Dabbelju
der wäre uns erspart geblieben
hätt man in Texas abgetrieben
er ist kein großer Denker
dafür ein Freund der Henker
er kriecht der Wirtschaft in den Arsch
und bläst dem Rest der Welt den Marsch
und will die Welt sich noch befrein
muss sie amerikanisch sein
doch deine Schuh von Nike
die leik i

Amerika, Amerika...

Wenns auf der Welt irgendwo brennt
kommt deine Army angerennt
dann wird gebombt - gelöscht wird nie
für Freiheit und Demokratie
und ich sitz ich hier und warte
auf deine Greene Karte

Amerika, Amerika...



Textfassung Maxi-CD Amerika (2000)

Amerika, Amerika
du bist so fern und doch so nah
denn du bist immer für uns da
Amerika.

An jeden ziehts doch zu dir hin
von Unterhaching bis Berlin
von Ming Cheng Chau bis Feuerland
träumt jeder von dir freiem Land
auch ich wär gern von dir entsklavt
ich darf nicht - ich bin vorbestraft
mir bleibt der Traum von Florida
wo ich mal mit der Nori war
wir waren täglich shoppen
das war durch nichts zu toppen

Amerika, Amerika...

Du bist so sexuell korrekt,
die Kinder wer´n in Knast gesteckt,
wenn sie sich da berühren,
wo sich Erwachs´ne kaum mehr spüren.
Drum hast´ so ´an verklemmten
und ewig geilen Präsidenten.
In deinen Todeszellen
warten dunkle Gesellen
auf den Elektrostuhl.
Das find´ ich nicht so cool.
Doch deine Schuh von Nike -
die leik i!

Amerika, Amerika ...

Was du auch schickst über den Teich,
wir schlucken´s unbesehen gleich.
Und will die Welt sich noch befrein,
muß sie amerikanisch sein.
Jetzt sitz ich hier und warte
auf deine Greene Karte.

Amerika, Amerika ...

Wenns auf der Welt irgendwo brennt
kommt deine Army angerennt
dann wird gebombt - gelöscht wird nie
für Freiheit und Demokratie.

Amerika, Amerika ...

(Live 2001)

Nachdruck und jedwede weitere Veröffentlichung nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Rechteinhaber!

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Spenden über PayPal

Überweisung

Freisinger Bank e.G.

Konstantin Wecker

IBAN: DE11 7016 9614 0105 0005 21

Verwendungszweck (bitte angeben): Studiokonzert Oktober 2020

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Zwei Konzerte von Konstantin Wecker am 2. und 10. Oktober 2020 

mit MusikerInnen seines Labels Sturm & Klang

 

Medienpartner

Spenden-Aufruf: Wir brauchen Eure Hilfe!

für die Streaming-Konzerte am 2.10.2020 und am 10.10.2020 jeweils um 20:30 Uhr | 

live & relive auf br.de/kultur, YouTube WeckersWelt & www.wecker.de

 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

wir brauchen dringend eure Hilfe und deshalb bitte ich euch erneut um Unterstützung: Ihr wisst es ja alle, die Covid-19-Pandemie trifft besonders viele freie KünstlerInnen und MusikerInnen sehr hart. Leider wird es nun auch in den nächsten Monaten kaum Live-Konzerte geben können und wenn, dann nur mit wenigen ZuschauerInnen und damit sehr geringen Einkünften. Viele meiner KollegInnen wissen längst nicht mehr, von was sie in den nächsten Monaten ihre Mieten bezahlen sollen und wie es überhaupt weiter geht. Und außerdem haben wir alle eine große Sehnsucht nach unseren Liedern und unseren Fans!

Deshalb will ich gemeinsam mit vielen MusikerInnen meines Labels Sturm & Klang endlich wieder für euch spielen und singen: Am Freitag, dem 2. Oktober, und am Samstag, dem 10. Oktober 2020 jeweils um 20.30 Uhr bei zwei großen kostenlosen Streaming-Konzerten.

Mit mir auftreten werden KünstlerInnen meines Labels Sturm & Klang wie Tamara Banez, Miriam Green, Sarah Straub, Josef Hien, Vivek, Prinzessin & Rebell Erwin R. und Dominik Plangger: Sie werden alle jeweils ein Lied von mir – manchmal auch mit mir ­– und ein eigenes singen.

Ich werde erneut umsonst spielen, noch geht es bei mir: Doch für meine KollegInnen und vor allem für alle, die zum Gelingen eines Konzertes so überlebenswichtig sind wie unsere Studio- und Ton-TechnikerInnen, unsere Kameraleute und unser Team vom Regisseur bis zum Redakteur, brauche ich eure Spenden, damit wir die Unkosten und ihre Honorare, auf die sie angewiesen sind, decken können.     

Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir im März, April und Mai bereits drei tolle kostenlose Live-Streaming-Konzerte organisieren: Fast 325.000 Mal wurden diese drei Konzerte bisher angeschaut. Dazu kommen fast 140.000 BesucherInnen beim Live-Mitschnitt meines Willy 2020 - sie sind übrigens alle weiterhin auf wecker.de kostenlos abrufbar! Fast 70.000 € Spenden von euch haben damals unseren Studio- und TontechnikerInnen, aber vor allem auch den an den drei Konzerten beteiligten KünstlerInnen extrem geholfen, den Lockdown zu überstehen. Darüber hinaus konnten wir weitere notleidende KünstlerInnen meines Labels und humanitäre Projekt mit 27.500 € unterstützen.  

Leider wird in der aktuellen Krise vor allem wieder einmal die Luftfahrt-, Auto- und Rüstungsindustrie von unseren Steuergeldern unterstützt. Der freien und unabhängigen Kunst- und Kulturszene droht dagegen schon bald der Kampf ums nackte Überleben. Die Hilfen sind bisher meist Flickwerk. Und warum? Weil der Aufruf vieler PolitikerInnen zur „Solidarität“ leider nicht für alle gilt: Wann wird eigentlich endlich von all den vielen Immobilien-Investment-Gesellschaften und EigentümerInnen „gesellschaftliche Solidarität“ eingefordert? Während die einen ohne Einkommen immer ärmer werden, profitieren die anderen einfach weiter. Wäre es zu viel verlangt, wenn die Besitzenden bis zum Ende der Pandemie auf ihre ohnehin unverschämt teuren Mieten verzichten müssen? Das wäre eine sinnvolle Maßnahme gegen die sozialen Auswirkungen einer einzigartigen Pandemie: Wie viele Kulturprojekte, Clubs und KünstlerInnen würden diese Krise überstehen können, wenn sie nicht ihre letzten Reserven Miethaien in den Rachen werfen müssten (ich spreche nicht von privaten Vermietern, die hoffentlich schon längst ihren langjährigen Mietern von sich aus einen großzügige Mietnachlass gewährt haben)? Auch dafür wollen wir singen! 

Ich danke euch und freu mich unbandig auf unsere beiden Konzerte Anfang Oktober. Und wenn ihr uns mit einigen oder auch vielen Euros unterstützen könntet, würde uns das sehr helfen!

Euer

Konstantin

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