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Renate Lehner schrieb am 24. November 2023
Meine Gedanken zur Veranstaltung am 25.11.23 im Movie Linz: Wie geht Friede? Viele wollen ihn, viele schätzen ihn. Trotzdem wird dieses Grundbedürfnis seit Menschengedenken torpediert. Zwei aktuelle Kriege fordern tausende von Menschenleben, schüren weltweit Ängste und fordern uns zur Meinungsbildung. Egal, ob Menschen auf die Straße gehen, ob Liedermacher gegen diesen Wahnsinn ansingen, das Gemetzel und Morden geht weiter! Hier in Österreich hat die Politik nicht den Mut, ein differenziertes Bild zu den Geschehnissen zuzulassen, wie es der deutsche Vizekanzler und der UNO-Generalsekretär getan haben, ohne damit in den Verdacht des Antisemitismus zu kommen. Am 30.10.2023 hielt Dr. Sumaya Farhat Naser, eine palästinensische Friedenaktivistin christlichen Glaubens, in Linz einen Vortrag mit dem Untertitel „Friedensarbeit ist viel schwerer als Krieg“. Zu erwähnen ist, dass vom Magistrat Linz die Nutzung eines Vortragsraumes im Rathaus verwehrt wurde. In Erinnerung blieb mir, dass vor allem Frauen israelischer als auch palästinensischer Herkunft seit Jahren gemeinsam Friedensarbeit leisten, trotz vieler Verbote, Unterbindungen und Risiken. Die Menschen, die „Zivilisten“, wären durchaus in der Lage, in Frieden miteinander zu leben und Konflikte gewaltfrei zu bearbeiten. (Das hat sich ja auch bei vielen anderen Konflikten gezeigt, z.B. in Bosnien). Durch permanente Bildungsarbeit arbeitet Farhat Naser in diversen Projekten an der Möglichkeit der gewaltfreien Konfliktlösung. Sie zeigt auch, untermauert mit Bildern, die Situation der palästinensischen BürgerInnen in Israel, der West Bank und im Gazastreifen. Und das ohne antisemitische Untertöne und ohne Verständnis für den Terrorakt der Hamas am 7.10.2023. Wer könnte es besser wissen, als eine palästinensische Friedensaktivisten, was zu fordern ist: „Waffenstillstand und Verhandlungen!!!“ Es sind wohl die Fundamentalisten auf beiden Seiten, die untermauert von intoleranten Auslegungen ihrer jeweiligen Religionen, das permanent zu verhindern suchen. Dieselbe Forderung kann auch für den Krieg in der Ukraine gelten, ohne sich dadurch als Putin-VersteherIn abstempeln lassen zu müssen! Konflikte haben Wurzeln, die... Weiterlesen
Meine Gedanken zur Veranstaltung am 25.11.23 im Movie Linz: Wie geht Friede? Viele wollen ihn, viele schätzen ihn. Trotzdem wird dieses Grundbedürfnis seit Menschengedenken torpediert. Zwei aktuelle Kriege fordern tausende von Menschenleben, schüren weltweit Ängste und fordern uns zur Meinungsbildung. Egal, ob Menschen auf die Straße gehen, ob Liedermacher gegen diesen Wahnsinn ansingen, das Gemetzel und Morden geht weiter! Hier in Österreich hat die Politik nicht den Mut, ein differenziertes Bild zu den Geschehnissen zuzulassen, wie es der deutsche Vizekanzler und der UNO-Generalsekretär getan haben, ohne damit in den Verdacht des Antisemitismus zu kommen. Am 30.10.2023 hielt Dr. Sumaya Farhat Naser, eine palästinensische Friedenaktivistin christlichen Glaubens, in Linz einen Vortrag mit dem Untertitel „Friedensarbeit ist viel schwerer als Krieg“. Zu erwähnen ist, dass vom Magistrat Linz die Nutzung eines Vortragsraumes im Rathaus verwehrt wurde. In Erinnerung blieb mir, dass vor allem Frauen israelischer als auch palästinensischer Herkunft seit Jahren gemeinsam Friedensarbeit leisten, trotz vieler Verbote, Unterbindungen und Risiken. Die Menschen, die „Zivilisten“, wären durchaus in der Lage, in Frieden miteinander zu leben und Konflikte gewaltfrei zu bearbeiten. (Das hat sich ja auch bei vielen anderen Konflikten gezeigt, z.B. in Bosnien). Durch permanente Bildungsarbeit arbeitet Farhat Naser in diversen Projekten an der Möglichkeit der gewaltfreien Konfliktlösung. Sie zeigt auch, untermauert mit Bildern, die Situation der palästinensischen BürgerInnen in Israel, der West Bank und im Gazastreifen. Und das ohne antisemitische Untertöne und ohne Verständnis für den Terrorakt der Hamas am 7.10.2023. Wer könnte es besser wissen, als eine palästinensische Friedensaktivisten, was zu fordern ist: „Waffenstillstand und Verhandlungen!!!“ Es sind wohl die Fundamentalisten auf beiden Seiten, die untermauert von intoleranten Auslegungen ihrer jeweiligen Religionen, das permanent zu verhindern suchen. Dieselbe Forderung kann auch für den Krieg in der Ukraine gelten, ohne sich dadurch als Putin-VersteherIn abstempeln lassen zu müssen! Konflikte haben Wurzeln, die oft sogar jahrhundertelang zurückreichen, sie sind komplex und ebenso oft durch unberechtigte Interessen Dritter geschürt. Was wäre wohl, wenn sich die Menschen nicht mehr belügen lassen würden? „Rache und immer wieder Rache! Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenfleckenmit Tinte, Ölflecken mit Öl weg waschen zu wollen. Nur Blut, das soll immer wieder mit Blut ausgewaschen werden." Bertha von Suttner, österreichische Friedensnobelpreisträgerin 21.11.2023 Renate Lehner... Einklappen
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