Freunde
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Die andere Wange Ist Pazifismus eine Option? Lieber Konstantin, ich danke dir für deine aufrechte Haltung und deine klaren, entschiedenen und wohltuenden Worte inmitten einer kruden Zeit der Propagierung von Waffen als Konfliktlösung. Wo ist sie geblieben, die einstige pazifistische Überzeugung? Wie kann es sein, dass sich in Deutschland, dem Land, von dem einst Zwei Weltkriege ausgingen, der Ruf nach bewaffneter Unterstützung auf Fremdterritorium derart breit macht und manifestiert? Ja, die Angriffe auf die Ukraine sind furchtbar und nicht entschuldbar, ja, Putin ist ein unberechenbarer Despot und brutaler Machthaber, der über Leichen geht, und ja, meine ganze Hoffnung ruht darauf, dass die Ukrainer endlich wieder in Frieden leben können. Doch hat die Geschichte uns nicht gezeigt, wohin uns die Eskalation von Konflikten mit Waffen als Antwort auf Waffen, führen kann? Putins Androhungen zum Einsatz von Atomwaffen als Antwort auf die militärische Unterstützung der Ukraine durch die Nato, verhallen auf unseren Kanälen, doch was passiert, wenn sich die Lage zuspitzt? Mir klingt noch die großartige Rede von Martin Luther King im Kopf "I Have a Dream", ich sehe im Geiste wieder die Bilder der aufbrechenden Flower-Power-Bewegung in den USA vor meinen Augen, die sich als Gegenreaktion auf die furchtbaren Folgen des Vietnamkriegs entwickelte, ich erinnere mich an die Friedensbewegung in Deutschland in den 80-er Jahren, als Antwort auf den Nato-Doppelbeschluss. Heute frage ich mich, wo die einstige Friedensbewegung, die entschiedene Haltung zum Pazifismus und die Entscheidung zum friedlichen Widerstand ohne Waffen geblieben ist. Viel könnten wir für die Ukrainer jetzt, in diesem Winter bewirken, wenn wir, statt in Waffen in den Wiederaufbau der dortigen Infrastruktur investieren würden. Was die Ukrainer jetzt benötigen sind wärmende Unterkünfte, Heizung, Strom, warme Kleidung, Nahrungsmittel und menschliche Wärme. Doch wir schicken ihnen kalte Waffen, dessen Spiralende wir nicht absehen können. Ich erinnere mich an meine großen... Weiterlesen
Die andere Wange
Ist Pazifismus eine Option?
Lieber Konstantin, ich danke dir für deine aufrechte Haltung und deine klaren, entschiedenen und wohltuenden Worte inmitten einer kruden Zeit der Propagierung von Waffen als Konfliktlösung. Wo ist sie geblieben, die einstige pazifistische Überzeugung? Wie kann es sein, dass sich in Deutschland, dem Land, von dem einst Zwei Weltkriege ausgingen, der Ruf nach bewaffneter Unterstützung auf Fremdterritorium derart breit macht und manifestiert? Ja, die Angriffe auf die Ukraine sind furchtbar und nicht entschuldbar, ja, Putin ist ein unberechenbarer Despot und brutaler Machthaber, der über Leichen geht, und ja, meine ganze Hoffnung ruht darauf, dass die Ukrainer endlich wieder in Frieden leben können. Doch hat die Geschichte uns nicht gezeigt, wohin uns die Eskalation von Konflikten mit Waffen als Antwort auf Waffen, führen kann? Putins Androhungen zum Einsatz von Atomwaffen als Antwort auf die militärische Unterstützung der Ukraine durch die Nato, verhallen auf unseren Kanälen, doch was passiert, wenn sich die Lage zuspitzt? Mir klingt noch die großartige Rede von Martin Luther King im Kopf "I Have a Dream", ich sehe im Geiste wieder die Bilder der aufbrechenden Flower-Power-Bewegung in den USA vor meinen Augen, die sich als Gegenreaktion auf die furchtbaren Folgen des Vietnamkriegs entwickelte, ich erinnere mich an die Friedensbewegung in Deutschland in den 80-er Jahren, als Antwort auf den Nato-Doppelbeschluss. Heute frage ich mich, wo die einstige Friedensbewegung, die entschiedene Haltung zum Pazifismus und die Entscheidung zum friedlichen Widerstand ohne Waffen geblieben ist.
Viel könnten wir für die Ukrainer jetzt, in diesem Winter bewirken, wenn wir, statt in Waffen in den Wiederaufbau der dortigen Infrastruktur investieren würden. Was die Ukrainer jetzt benötigen sind wärmende Unterkünfte, Heizung, Strom, warme Kleidung, Nahrungsmittel und menschliche Wärme. Doch wir schicken ihnen kalte Waffen, dessen Spiralende wir nicht absehen können.
Ich erinnere mich an meine großen Vorbilder, wie Martin Luther King, Pete Seeger, Victor Jara und viele mehr, und ich träume von einem friedlichen Widerstand gegen jegliche Form von Gewalt.
We shall overcome- Pete Seeger
https://youtu.be/RGSMxW4Ngtw
Liebe Grüße,
Die A N N A -loge... Einklappen