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Sabine Daskiewitsch schrieb am 3. November 2025
Lieber Konstantin, seit deine Platte in der DDR herausgekommen ist – ich erwischte sie, weil ich in der Provinz aufwuchs und deutschsprachige Musikanten ohnehin eher unbekannt waren - und bin bis heute dankbar dafür. Denn es sind deine Lieder, die auch mich durch mein Leben begleiten, deine Stimme, die kraftvollen und die sehr weichen Töne, deine Klarheit, dein unverbrüchliches Nein. Es sind die Klänge und die Worte, die vielen Fragen, das Suchen, die Antworten, die Fehler, dein Leben, an das ich mich immer ein wenig anlehnen kann, wenn ich es brauche. Heute wärst du in der Nähe dieser Provinz, in der ich aufwuchs und in die ich nach einem Vierteljahrhundert zurückkehrte: nach Mecklenburg, gleich hinter der Elbe. In Uelzen, auf der anderen Elbseite, wolltest du spielen. und lesen. In Gedanken (selbst erkrankt) wäre ich dabei gewesen. Umso mehr wünsche ich dir gute und schnelle Genesung. Ich danke dir, Leben. Und ich danke auch dir, Wecker. Herzlichst Sabine
Lieber Konstantin, seit deine Platte in der DDR herausgekommen ist – ich erwischte sie, weil ich in der Provinz aufwuchs und deutschsprachige Musikanten ohnehin eher unbekannt waren - und bin bis heute dankbar dafür. Denn es sind deine Lieder, die auch mich durch mein Leben begleiten, deine Stimme, die kraftvollen und die sehr weichen Töne, deine Klarheit, dein unverbrüchliches Nein. Es sind die Klänge und die Worte, die vielen Fragen, das Suchen, die Antworten, die Fehler, dein Leben, an das ich mich immer ein wenig anlehnen kann, wenn ich es brauche. Heute wärst du in der Nähe dieser Provinz, in der ich aufwuchs und in die ich nach einem Vierteljahrhundert zurückkehrte: nach Mecklenburg, gleich hinter der Elbe. In Uelzen, auf der anderen Elbseite, wolltest du spielen. und lesen. In Gedanken (selbst erkrankt) wäre ich dabei gewesen. Umso mehr wünsche ich dir gute und schnelle Genesung. Ich danke dir, Leben. Und ich danke auch dir, Wecker. Herzlichst Sabine... Einklappen
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