Freunde

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Silke Ulrich schrieb am 19. Dezember 2022
Lieber Konstantin, bislang gehöre ich nicht zu den Fans, die über newsletter, webside und regelmäßigen Konzertbesuchen mit dir unterwegs sind. Doch ich war dieses Jahr in Freiburg auf deinem Konzert und jetzt reihe ich mich einfach hier unter deine Freunde ein, um dir etwas zu sagen, dass auch andere hören dürfen. Danke für deine Musik, die du ins Leben rufst. Ich habe immer wieder versucht, sie auf meinem Klavier nachzuspielen, mit meinem mäßigen Talent. Mit diesen Versuchen ist mein Staunen über dein musikalisches Können und Werden immer weiter gewachsen. Danke, dass du mit deinen Liedern und Worten deine Seele nach außen kehrst … Was kann ein einzelner Mensch wie du in so vielen Herzen ausrichten, indem er sich zeigt, mit allem, und dies Alles aus sich herausfließen lässt. Worte von dir, Sätze, ganze Lieder haben sich in mir niedergelassen und mein Leben mitbestimmt, weil sie mich darin bestärkt haben, mich selbst zu verstehen und lieben zu lernen. Wenn du auf der Bühne stehst und erzählst, wer dich geprägt hat und wem du zutiefst dankbar bist, so ist es mit dir in mir, denn du gehörst für mich zu den Unsterblichen dieser Welt, weil du mit deinen Worten und Liedern nicht ins Vergessen geraten wirst… Was tat man den Mädchen an … und wie schön dass ich es geschafft die Frau in mir trotz allem ins Leben zu rufen. Und wie hat meine Seele gesungen, komm mein Lieb, wenn ich mutig sein wollte, mich der Liebe zu öffnen. Und ich habe gelernt, meine Ansichten zu prüfen und mich zu fragen, wann ich selbst die Augen voll Sand habe und wie viele Arten von Gutsein es gibt. Und wenn der Sommer nicht mehr weit ist, dann gehörst du jedes Jahr dazu. Und glücklich bin ich, wenn mein Leben deinen früheren Liedern widerspricht... Weiterlesen
Lieber Konstantin, bislang gehöre ich nicht zu den Fans, die über newsletter, webside und regelmäßigen Konzertbesuchen mit dir unterwegs sind. Doch ich war dieses Jahr in Freiburg auf deinem Konzert und jetzt reihe ich mich einfach hier unter deine Freunde ein, um dir etwas zu sagen, dass auch andere hören dürfen. Danke für deine Musik, die du ins Leben rufst. Ich habe immer wieder versucht, sie auf meinem Klavier nachzuspielen, mit meinem mäßigen Talent. Mit diesen Versuchen ist mein Staunen über dein musikalisches Können und Werden immer weiter gewachsen. Danke, dass du mit deinen Liedern und Worten deine Seele nach außen kehrst … Was kann ein einzelner Mensch wie du in so vielen Herzen ausrichten, indem er sich zeigt, mit allem, und dies Alles aus sich herausfließen lässt. Worte von dir, Sätze, ganze Lieder haben sich in mir niedergelassen und mein Leben mitbestimmt, weil sie mich darin bestärkt haben, mich selbst zu verstehen und lieben zu lernen. Wenn du auf der Bühne stehst und erzählst, wer dich geprägt hat und wem du zutiefst dankbar bist, so ist es mit dir in mir, denn du gehörst für mich zu den Unsterblichen dieser Welt, weil du mit deinen Worten und Liedern nicht ins Vergessen geraten wirst… Was tat man den Mädchen an … und wie schön dass ich es geschafft die Frau in mir trotz allem ins Leben zu rufen. Und wie hat meine Seele gesungen, komm mein Lieb, wenn ich mutig sein wollte, mich der Liebe zu öffnen. Und ich habe gelernt, meine Ansichten zu prüfen und mich zu fragen, wann ich selbst die Augen voll Sand habe und wie viele Arten von Gutsein es gibt. Und wenn der Sommer nicht mehr weit ist, dann gehörst du jedes Jahr dazu. Und glücklich bin ich, wenn mein Leben deinen früheren Liedern widerspricht und genug genügen darf. Und ein musikalischer Freund hat mir einmal durch deine Worte gesagt, was er an mir mag... Dass du aufrecht und aufrichtig aus deiner Sucht und ihren Begleiterscheinungen hervorgegangen bist und nichts versteckst, dich selbst noch einmal ganz neu (er)finden hast lassen, Vater geworden bist – all das macht Mut für das, was ist oder noch kommen mag. Ich selbst kann eine Geschichte lebenslangen Lernens mit der Diagnose ‚Bipolare Erkrankung’ erzählen und was es bedeutet mit dem Stigma zu leben, mehrmals in der Psychiatrie gewesen zu sein. Dein Lied über die Psychiatrie habe ich zum ersten Mal gehört und ja, wie dankbar kann ich sein, dass ich nie lange bleiben musste und mich wieder in Freiheit üben konnte mit der inneren Freiheit als Aussicht … FREIHEIT! - DES HOASST KOA ANGST HAM, VOR NIX UND NEAMAND" … es kommt eh wie’s kommt … nur bereit muss ich sein, mich ab und zu einbringen und nein sagen ... Ich wäre am Ende gerne mehr rechts außen als links außen gesessen um dich aus der Nähe zu erleben, als du unterwegs warst. Deshalb hier nun aus der Ferne eine herzliche Umarmung aus einem innigen Leben mit dir, ohne dass du mich kennst, wie du dich kennen lässt. Silke... Einklappen
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