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243 Einträge
Lydia schrieb am 14. Dezember 2023
Lieber Konstantin, was sind wir doch beschenkte Menschen , wenn wir Dich erleben können!!! Und , wie gut, wenn wir deine Texte, Musik und Inhalte selber leben und weitergeben. Vorrangig allerdings iste aber, das es Dir gut geht und Du die Zeit hast, die Du für sie Heilung brauchst. Und immer immer, wenn es geht, sind wir, bin ich dabei, wenn du im Norden ein Konzert anbietest. Die Vorfreude, Deine Texte und Musik begleitet uns sowieso!!! Dann also am 01.05.24 in Hamburg!!! Wie schade und wie gut zugleich!! Gute Besserung, gute Tage, in Gedanken sind wir bei dir, drei Generationen die wir in Zuneigung zu Dir sind.... Liebe Grüße Lydia, mit Rahel, Reinhard, Janina, Runa und Lina
Lieber Konstantin, was sind wir doch beschenkte Menschen , wenn wir Dich erleben können!!! Und , wie gut, wenn wir deine Texte, Musik und Inhalte selber leben und weitergeben. Vorrangig allerdings iste aber, das es Dir gut geht und Du die Zeit hast, die Du für sie Heilung brauchst. Und immer immer, wenn es geht, sind wir, bin ich dabei, wenn du im Norden ein Konzert anbietest. Die Vorfreude, Deine Texte und Musik begleitet uns sowieso!!! Dann also am 01.05.24 in Hamburg!!! Wie schade und wie gut zugleich!! Gute Besserung, gute Tage, in Gedanken sind wir bei dir, drei Generationen die wir in Zuneigung zu Dir sind.... Liebe Grüße Lydia, mit Rahel, Reinhard, Janina, Runa und Lina... Collapse
heike schrieb am 12. Dezember 2023
Vielleicht empfindet es mancher als unpassend, dass ich hier noch ein weiteres Kapitel aus dem Buch "Jesus Menschensohn" von Khalil Gibran wiedergebe - aber es gefällt mir so gut, ebenso gut wie die Lieder, die Musik und die Gedanken von Konstantin Wecker. Und weil Konstantin seine Gedanken mit uns teilt, wurde er auch für mich zur Anregung der Beschäftigung mit vielen wichtigen Themen. Dankeschön an alle Utopisten und guten Menschen auf dieser Welt: "Malachias von Babylon, ein Astronom Ihr fragt mich nach den Wundern Jesu. Alle tausend mal tausend Jahre treffen sich Sonne, Mond, die Erde und alle ihre Geschwisterplaneten in einer geraden Linie. Dann beratschlagen sie einen Augenblick zusammen, bevor sie wieder auseinander treiben und darauf warten, dass wieder tausend mal tausend Jahre vergehen und sie sich für einen Augenblick wiedersehen. Kein Wunder ist größer als das der Jahreszeiten. Und du und ich, wir kennen längst nicht alle Jahreszeiten. Wie wäre es, wenn eine Jahreszeit in der Gestalt eines Menschen erschiene? In Jesus vereinten sich die Elemente unseres Körpers mit den Elementen unserer Träume. Alles, was vor Ihm außerhalb der Zeit lag, trat mit Ihm in die Zeit ein. Man sagt, dass Er Blinde sehend und Lahme gehend machte und dass Er aus Besessenen die Dämonen vertrieb. Vielleicht ist Blindheit nur ein dunkler Gedanke, den ein heller Gedanke vertreiben kann. Ein lahmes Glied ist möglicherweise nur Trägheit, die sich durch Energieübertragung beleben lässt. Und vielleicht können Dämonen, diese Unruhegeister unseres Lebens, durch Engel des Friedens und der Heiterkeit verscheucht werden. Ja, man sagt sogar, dass Er Tote ins Leben zurückrief. Wenn ihr mir sagen könnt, was der Tod ist, werde ich Euch sagen, was das Leben ist. Auf einem Feld sah ich einmal eine Eichel, ein scheinbar nutzloses und unscheinbares Ding. Als ich aber im Frühling wiederkam, hatte die... Weiterlesen
Vielleicht empfindet es mancher als unpassend, dass ich hier noch ein weiteres Kapitel aus dem Buch "Jesus Menschensohn" von Khalil Gibran wiedergebe - aber es gefällt mir so gut, ebenso gut wie die Lieder, die Musik und die Gedanken von Konstantin Wecker. Und weil Konstantin seine Gedanken mit uns teilt, wurde er auch für mich zur Anregung der Beschäftigung mit vielen wichtigen Themen. Dankeschön an alle Utopisten und guten Menschen auf dieser Welt: "Malachias von Babylon, ein Astronom Ihr fragt mich nach den Wundern Jesu. Alle tausend mal tausend Jahre treffen sich Sonne, Mond, die Erde und alle ihre Geschwisterplaneten in einer geraden Linie. Dann beratschlagen sie einen Augenblick zusammen, bevor sie wieder auseinander treiben und darauf warten, dass wieder tausend mal tausend Jahre vergehen und sie sich für einen Augenblick wiedersehen. Kein Wunder ist größer als das der Jahreszeiten. Und du und ich, wir kennen längst nicht alle Jahreszeiten. Wie wäre es, wenn eine Jahreszeit in der Gestalt eines Menschen erschiene? In Jesus vereinten sich die Elemente unseres Körpers mit den Elementen unserer Träume. Alles, was vor Ihm außerhalb der Zeit lag, trat mit Ihm in die Zeit ein. Man sagt, dass Er Blinde sehend und Lahme gehend machte und dass Er aus Besessenen die Dämonen vertrieb. Vielleicht ist Blindheit nur ein dunkler Gedanke, den ein heller Gedanke vertreiben kann. Ein lahmes Glied ist möglicherweise nur Trägheit, die sich durch Energieübertragung beleben lässt. Und vielleicht können Dämonen, diese Unruhegeister unseres Lebens, durch Engel des Friedens und der Heiterkeit verscheucht werden. Ja, man sagt sogar, dass Er Tote ins Leben zurückrief. Wenn ihr mir sagen könnt, was der Tod ist, werde ich Euch sagen, was das Leben ist. Auf einem Feld sah ich einmal eine Eichel, ein scheinbar nutzloses und unscheinbares Ding. Als ich aber im Frühling wiederkam, hatte die Eichel Wurzeln geschlagen und streckte sich zur Sonne aus; es war der Beginn eines mächtigen Eichenbaums. Sicher werdet ihr das als Wunder bezeichnen. Und solches Wundervollzieht sich tausend und abertausend Male im Schlummer jedes Herbstes und in der Leidenschaft jedes Frühlings. Warum soll es sich nicht auch im Herzen der Menschen ereignen können? Warum sollen sich die Jahreszeiten nicht treffen in den Händen oder auf den Lippen eines Gesalbten? Wenn Gott der Erde die Kraft schenkte, eine scheinbar tote Saat in ihrem Innern zum Leben keimen zu lassen, warum sollte Er dem Menschen nicht die Kraft verleihen, Leben in ein anderes Herz zu hauchen, das scheinbar tot ist? Ich sprach von jenen Wundern, die ich für gering erachte im Vergleich zu dem ungleich größerem Wunder, das dieser Mann selber ist, der meinen Unrat in Gold verwandelte, der mich lehrte, diejenigen zu lieben, die mich hassen, der meinem Leben Erquickung schenkte und meinem Schlaf die angenehmsten Träume. Das ist das Wunder in meinem eigenen Leben. Meine Seele war blind und lahm, und ich war besessen von ruhelosen Geistern, und ich war tot. Nun aber sehe ich klar und gehe aufrecht. Ich lebe in Frieden mit mir, und jede Stunde des Tages bezeuge und verkünde ich mein lebendiges Sein. Ich gehöre nicht zu seinen Jüngern. Ich bin nur ein alter Astronom, der die Felder des Kosmos in jeder Jahreszeit einmal besucht, um seine Gesetze und Wunder zu beobachten. Ich habe die Abenddämmerung meines Lebens erreicht, und wenn ich das Morgenrot meines Lebens suche, dann halte ich Ausschau nach der Jugend Jesu. Denn immer sucht das Alter die Jugend. In mir ist die Wissenschaft jetzt auf der Suche nach der Vision."... Collapse
Karsten Klepsch schrieb am 11. Dezember 2023
Lieber Konstantin, ich habe mit "Bestürzung " auf deinem Sturz mit der raus resultierenden Wirbelverletzung gehört. Ich hoffe sehr das es Dir den Umständen entsprechend gut geht. Ich schreibe von dem Konzert am 23.11.2023 in Lübeck, wo ich Dich und deine Musikerkolleginnen und Kollegen mal wieder Live erleben durfte. Es war ein sehr schöner Abend. Deine Lieder und Gedichte sind der Ausdruck eines Menschen ,so wie Du einer bist der von einer herrschaftsfreien Welt träumt. Dem kann ich mich nur anschließen. Wir müssen die Welt einfach besser machen. Jeder kann sein Teil mit dazu beitragen. Ich tue es auch. Nun noch was anderes. Vielleicht kannst Du bei Deinen Konzertplanungen, mal Stralsund einplanen. Wir haben ein sehr schönes Haus. Das Theater Vorpommern in Stralsund. Ich wünsche Dir nun alles erdenkliche Gute und vor allem Gesundheit, das Du und Deine Kollegen bald wieder auf Tour gehen können. Bis Dahin grüßt Dich Dein Fan Karsten aus Stralsund.
Lieber Konstantin, ich habe mit "Bestürzung " auf deinem Sturz mit der raus resultierenden Wirbelverletzung gehört. Ich hoffe sehr das es Dir den Umständen entsprechend gut geht. Ich schreibe von dem Konzert am 23.11.2023 in Lübeck, wo ich Dich und deine Musikerkolleginnen und Kollegen mal wieder Live erleben durfte. Es war ein sehr schöner Abend. Deine Lieder und Gedichte sind der Ausdruck eines Menschen ,so wie Du einer bist der von einer herrschaftsfreien Welt träumt. Dem kann ich mich nur anschließen. Wir müssen die Welt einfach besser machen. Jeder kann sein Teil mit dazu beitragen. Ich tue es auch. Nun noch was anderes. Vielleicht kannst Du bei Deinen Konzertplanungen, mal Stralsund einplanen. Wir haben ein sehr schönes Haus. Das Theater Vorpommern in Stralsund. Ich wünsche Dir nun alles erdenkliche Gute und vor allem Gesundheit, das Du und Deine Kollegen bald wieder auf Tour gehen können. Bis Dahin grüßt Dich Dein Fan Karsten aus Stralsund.... Collapse
Tyna Baginsky schrieb am 11. Dezember 2023
lieber Konstantin, habe mit "Bestürzung" von Deinem "Sturz" gehört, das tut mir sehr leid, ich hoffe, es geht Dir besser oder erträglicher, wünsche Dir baldige gute und nachhaltige Besserung und keine bleibenden Verletzungen Sehr viele liebe Grüße Tyna
lieber Konstantin, habe mit "Bestürzung" von Deinem "Sturz" gehört, das tut mir sehr leid, ich hoffe, es geht Dir besser oder erträglicher, wünsche Dir baldige gute und nachhaltige Besserung und keine bleibenden Verletzungen Sehr viele liebe Grüße Tyna... Collapse
Bettina schrieb am 10. Dezember 2023
Lieber Konstantin, ich wünsche dir eine allumfassende Genesung und friedliche Adventstage. Komm' bitte schnell wieder auf die Beine. Liebe Grüße, Bettina
Lieber Konstantin, ich wünsche dir eine allumfassende Genesung und friedliche Adventstage. Komm' bitte schnell wieder auf die Beine. Liebe Grüße, Bettina... Collapse
esther schrieb am 9. Dezember 2023
Lieber Konstantin, Wie selbstlos du uns deine liebe schenkst in deinen mystischen Konzerten, allerherzlichsten endlosen lieben Dank!!! Sei begleitet von den heilenden Energien des Universums, Umarmung, Umarmung
Lieber Konstantin, Wie selbstlos du uns deine liebe schenkst in deinen mystischen Konzerten, allerherzlichsten endlosen lieben Dank!!! Sei begleitet von den heilenden Energien des Universums, Umarmung, Umarmung... Collapse
Helga schrieb am 8. Dezember 2023
Lieber Konstantin, ein sooo schad aus Wien und von Herzen eine gute Heilung dir und deinem Rückgrat, mit möglichst wenig Schmerzen, und auch a bisserl Zeit nur für dich selbst. Wien im Dezember ohne dein Konzert ist weniger hell, weniger lebendig, mehr Wedam ( den kennen wir hier auch). Bitte pass sehr ! gut auf dich auf, lass dir deine Zeit. Ich und der Jack aus Linz (der mir unbekannterweise aus der Seele spricht ...) und auch die übrige Welt leben einfach schrecklich gern mit all deinen poetisch berauschenden Klängen, deiner inwendig- warm - Gänsehaut - Stimme (das muss doch auch mal gesagt werden ) und diesen Nächten in denen Utopia verschmilzt mit der nuova realita, beim Zusammenrücken und Umarmen, mit grenzenlos Wein, und Bananen ;-))) Nur noch 121 x schlafen bis zum neuen Termin am 8.4.... eine grosse (rückenbehutsame) Umarmung aus Wien ! Helga Maya
Lieber Konstantin, ein sooo schad aus Wien und von Herzen eine gute Heilung dir und deinem Rückgrat, mit möglichst wenig Schmerzen, und auch a bisserl Zeit nur für dich selbst. Wien im Dezember ohne dein Konzert ist weniger hell, weniger lebendig, mehr Wedam ( den kennen wir hier auch). Bitte pass sehr ! gut auf dich auf, lass dir deine Zeit. Ich und der Jack aus Linz (der mir unbekannterweise aus der Seele spricht ...) und auch die übrige Welt leben einfach schrecklich gern mit all deinen poetisch berauschenden Klängen, deiner inwendig- warm - Gänsehaut - Stimme (das muss doch auch mal gesagt werden ) und diesen Nächten in denen Utopia verschmilzt mit der nuova realita, beim Zusammenrücken und Umarmen, mit grenzenlos Wein, und Bananen ;-))) Nur noch 121 x schlafen bis zum neuen Termin am 8.4.... eine grosse (rückenbehutsame) Umarmung aus Wien ! Helga Maya... Collapse
Jack schrieb am 8. Dezember 2023
Lieber Konstantin! Wir haben uns am 25. 11. in Linz kurz getroffen - anlässlich der Filmpremiere "Kreis der Wahrheit", in dem du ja auch so eindrucksvoll mitgewirkt hast. Und ich habe dir gesagt, wie unendlich sehr ich mich freue, dich und euch heute im Brucknerhaus zu erleben. Und ganz ehrlich: seit deinem Bandscheibenvorfall heuer im Frühjahr wollte ich dir auch noch sagen, dass du gut auf dich aufpassen sollst - die vielen Termine, das viele Hin und Her...! Und dann wurde ich plötzlich kurz ganz traurig, weil Gedanken kamen wie "was ist eigentlich, wenn Konstantin einmal nicht mehr ist"?. Ich würde es kaum aushalten. Seit über 40 Jahren begleitest und stärkst du auch mich unendlich . Die Welt braucht dich - jetzt mindestens so sehr wie früher schon! Alles Gute für deine Genesung! Aber jetzt freue ich mich halt auf den 25. März, wenn das Konzert nachgeholt wird. Und meine liebe Frau freut sich sehr mit, denn an diesem Tag hat sie Geburtstag. Alles Gute und bis bald!
Lieber Konstantin! Wir haben uns am 25. 11. in Linz kurz getroffen - anlässlich der Filmpremiere "Kreis der Wahrheit", in dem du ja auch so eindrucksvoll mitgewirkt hast. Und ich habe dir gesagt, wie unendlich sehr ich mich freue, dich und euch heute im Brucknerhaus zu erleben. Und ganz ehrlich: seit deinem Bandscheibenvorfall heuer im Frühjahr wollte ich dir auch noch sagen, dass du gut auf dich aufpassen sollst - die vielen Termine, das viele Hin und Her...! Und dann wurde ich plötzlich kurz ganz traurig, weil Gedanken kamen wie "was ist eigentlich, wenn Konstantin einmal nicht mehr ist"?. Ich würde es kaum aushalten. Seit über 40 Jahren begleitest und stärkst du auch mich unendlich . Die Welt braucht dich - jetzt mindestens so sehr wie früher schon! Alles Gute für deine Genesung! Aber jetzt freue ich mich halt auf den 25. März, wenn das Konzert nachgeholt wird. Und meine liebe Frau freut sich sehr mit, denn an diesem Tag hat sie Geburtstag. Alles Gute und bis bald!... Collapse
Corinna Peters schrieb am 8. Dezember 2023
Hallo lieber Konstantin, ich lese gerade von Deinem Sturz. Ich wünsche Dir ganz schnelle und gute Besserung, damit Du bald wieder auf der Bühne stehen kannst. Deine Konzerte sind für mich mit das Schönste, was ich erleben durfte - so herzberührend und motivierend. Herzlichen Dank dafür und alles alles Gute !!
Hallo lieber Konstantin, ich lese gerade von Deinem Sturz. Ich wünsche Dir ganz schnelle und gute Besserung, damit Du bald wieder auf der Bühne stehen kannst. Deine Konzerte sind für mich mit das Schönste, was ich erleben durfte - so herzberührend und motivierend. Herzlichen Dank dafür und alles alles Gute !!... Collapse
heike schrieb am 7. Dezember 2023
Bald ist nun Weihnachten, was mich veranlasst, einen Text aus dem Buch "Jesus Menschensohn" von Khalil Gibran wiederzugeben, weil Jesus und Khalil Gibran Utopisten waren, die ein Himmelreich auf Erden schaffen konnten, indem sie es lebten,. Ebenso wie all die zeitgenössischen Utopisten, die täglich die Dornen, aber auch Freude spüren können. In diesem Buch lässt Khalil Gibran Menschen, die Jesus kennengelernt hatten, von ihren Begegnungen mit ihm erzählen. Ich möchte hier die Worte von Joseph von Arimathäa widergeben: "Ihr fragt euch, welches Hauptziel Jesus verfolgte; ich will es euch gerne sagen, wenn auch niemand mit seinen Fingern das Leben des heiligen Weines berühren oder den Lebenssaft sehen kann, der die Zweige nährt. Obgleich ich von Seinen Trauben aß und den neuen Wein aus der Weinkelter kostete, kann ich euch nicht alles berichten. Ich kann nur erzählen, was ich von Ihm weiß. Unser geliebter Meister lebte nur drei prophetische Jahreszeiten; es waren: der Frühling Seiner Lieder, der Sommer Seiner Ekstase und der Herbst Seiner Passion; und jede dieser Jahreszeiten währte tausend Jahre. Den Frühling Seiner Lieder verbrachte Er in Galiläa. Hier versammelte Er Seine Freunde um sich an den Küsten des blauen Sees, und hier sprach Er zum ersten Mal vom Vater, von unserer Erlösung und unserer Freiheit. Am See von Galiläa verloren wir uns und fanden unseren Weg zum Vater. Oh, welch ein winzig kleiner Verlust, der sich in einen solchen Gewinn verwandelte! Hier vernahmen unsere Ohren den Gesang der Engel, der uns einlud, das trockene und unfruchtbare Land zu verlassen und dafür in den Garten unserer Herzenswünsche einzutreten. Er sprach von Feldern und grünen Weiden, von den Hügeln des Libanon, wo die weißen Lilien die Karawanen nicht zu fürchten brauchen, die im Staub der Täler vorbeiziehen. Er sprach vom wilden Rosenstrauch, der die Sonne anlächelt und seinen Duft in... Weiterlesen
Bald ist nun Weihnachten, was mich veranlasst, einen Text aus dem Buch "Jesus Menschensohn" von Khalil Gibran wiederzugeben, weil Jesus und Khalil Gibran Utopisten waren, die ein Himmelreich auf Erden schaffen konnten, indem sie es lebten,. Ebenso wie all die zeitgenössischen Utopisten, die täglich die Dornen, aber auch Freude spüren können. In diesem Buch lässt Khalil Gibran Menschen, die Jesus kennengelernt hatten, von ihren Begegnungen mit ihm erzählen. Ich möchte hier die Worte von Joseph von Arimathäa widergeben: "Ihr fragt euch, welches Hauptziel Jesus verfolgte; ich will es euch gerne sagen, wenn auch niemand mit seinen Fingern das Leben des heiligen Weines berühren oder den Lebenssaft sehen kann, der die Zweige nährt. Obgleich ich von Seinen Trauben aß und den neuen Wein aus der Weinkelter kostete, kann ich euch nicht alles berichten. Ich kann nur erzählen, was ich von Ihm weiß. Unser geliebter Meister lebte nur drei prophetische Jahreszeiten; es waren: der Frühling Seiner Lieder, der Sommer Seiner Ekstase und der Herbst Seiner Passion; und jede dieser Jahreszeiten währte tausend Jahre. Den Frühling Seiner Lieder verbrachte Er in Galiläa. Hier versammelte Er Seine Freunde um sich an den Küsten des blauen Sees, und hier sprach Er zum ersten Mal vom Vater, von unserer Erlösung und unserer Freiheit. Am See von Galiläa verloren wir uns und fanden unseren Weg zum Vater. Oh, welch ein winzig kleiner Verlust, der sich in einen solchen Gewinn verwandelte! Hier vernahmen unsere Ohren den Gesang der Engel, der uns einlud, das trockene und unfruchtbare Land zu verlassen und dafür in den Garten unserer Herzenswünsche einzutreten. Er sprach von Feldern und grünen Weiden, von den Hügeln des Libanon, wo die weißen Lilien die Karawanen nicht zu fürchten brauchen, die im Staub der Täler vorbeiziehen. Er sprach vom wilden Rosenstrauch, der die Sonne anlächelt und seinen Duft in die Brise verströmt, die an ihm vorbeiweht. Dann sagte Er: "Die Lilie und die wilde Rose leben nur einen Tag, aber dieser Tag ist für sie wie eine in Freiheit verbrachte Ewigkeit." Eines Abend, als wir an einem Fluss saßen, forderte Er uns auf: "Betrachtet diesen Fluss und lauscht seinen Melodien! Unablässig sucht er das Meer; und wenn auch sein Suchen kein Ende hat, so singt er sein Geheimnis von Mittag zu Mittag. Möget ihr doch den Vater suchen, wie der Fluss das Meer sucht!" Dann kam der Sommer Seiner Ekstase, und der Juni Seiner Liebe umgab uns. Er sprach nur noch vom Mitmenschen, dem Nachbarn, dem Weggefährten, dem Fremden und den Spielgefährten unserer Kindheit. Er erzählte von dem Reisenden, der vom Osten nach Ägypten aufbricht, vom Bauern, der abends mit seinen Ochsen heimkehrt, und von dem unerwarteten Gast, den die Dämmerung an unsere Tür führte. Und Er sagte: "Euer Nachbar ist euer sichtbar gewordenes unbekanntes Ich. Sein Gesicht spiegelt sich in euren ruhigen Wassern, und wenn ihr die Wasseroberfläche betrachtet, werdet ihr euer eigenes Gesicht erkennen. Wenn ihr in die Nacht lauscht, werdet ihr ihn sprechen hören, und sine Worte werden das Klopfen eures eigenen Herzens sein. Verhaltet euch zu ihm, wie ihr wünscht, dass er sich euch gegenüber verhält. Dies ist mein Gesetz. Ich verkünde es euch und euren Kindern, und die wiederum sollen es ihren Kindern vermitteln, bis die Zeit ihrem Ende zuneigt und die Generationen zu existieren aufhören." An einem anderen Tag sagte Er: "Lebt nicht für euch allein. Ihr seid in den Taten anderer Menschen gegenwärtig, und sie sind täglich bei euch, ohne es zu wissen. Sie werden kein Verbrechen begehen, ohne dass eure Hände nicht daran beteiligt sind. Sie werden nicht fallen, ohne dass auch ihr strauchelt, und sie werden sich nicht erheben, ohne dass ihr mit ihnen aufsteht. Der Weg, der sie zum Heiligtum führt, ist auch euer Weg dorthin, und wenn sie die Wüste zum Ziel haben, werdet auch ihr euch der Wüste nähern. Ihr und euer Nachbar seid zwei Samenkörner, die ins gleiche Feld gesät sind. Zusammen werdet ihr aufwachsen und euch gemeinsam im Winde wiegen. Und keiner von euch wird das Feld für sich alleine beanspruchen. Denn eine Saat, die sich im Wachsen befindet, hat keinen Anspruch auf seine eigene Ekstase. Heute bin ich noch bei euch. Morgen wird mein Weg mich in den Westen führen. Aber bevor ich gehe, wiederhole ich, dass euer Nächster euer sichtbar gewordenes unbekanntes Selbst ist. Sucht ihn auf und begegnet ihm mit Liebe, damit ihr euch selber kennen lernt. Denn nur durch diese Erkenntnis werdet ihr zu meinen Brüdern." Es folgte der Herbst Seiner Passion. Er sprach zu uns über die Freiheit, wie Er es in Galiläa im Frühling Seiner Lieder getan hatte. Doch jetzt richteten sich Seine Worte an unser tieferes Verständnis. Er sprach von Blättern, die nur singen, wenn der Wind sie bewegt, vom Menschen, der einem Kelch gleicht, der vom Engel des Tages gefüllt wird, um den Durst eines anderen Engels zu löschen; und abgesehen davon, ob dieser Kelch gefüllt oder leer ist, soll er kristallklar auf der Tafel des Höchsten stehen. Er sagte: "Ihr seid der Becher, und ihr seid der Wein. Trinkt von euch bis zur Neige, dann erinnert euch an mich und euer Durst wird gestillt sein." Auf dem Weg in den Süden sprach Er zu uns: "Jerusalem, das stolz auf einem Gipfel thront, wird in die Tiefen der Hölle hinabstürzen, in jenes finstere Tal, und ich werde allein inmitten seines Elends stehen. Der Tempel wird dem Erdboden gleichgemacht werden, und aus seiner Vorhalle werdet ihr die Schreie der Witwen und Waisen hören; in der Eile der Flucht werden die Männer die Gesichter ihrer Brüder nicht erkennen, denn die Angst wird sie alle beherrschen. Doch selbst dort werdet ihr mich sehen, wenn sich zwei von euch begegnen, meinen Namen aussprechen und nach Westen blicken. Und ihr werdet euch an meine Worte erinnern." Als wir die Anhöhe von Bethanien erreichten, sagte Er: "Lasst uns nach Jerusalem gehen! Die Stadt erwartet uns. Ich werde auf einem Füllen reitend durchs Stadttor einziehen und zu der Menge reden. Dort gibt es viele, die mich zu fesseln suchen, sowie viele, die meine Flamme auslöschen wollen. In meinem Tod aber werdet ihr das Leben finden und frei werden. Sie werden den Lebenshauch suchen, der zwischen dem Herzen und dem Verstand schwingt, der Schwalbe gleich, die zwischen den Feldern und ihrem Nest hin und her schwebt. Doch mein Atem ist ihnen schon entflohen, und sie werden mich nicht besiegen. Die Mauern, die mein Vater um mich herum gebaut hat, werden nicht fallen, und das Land, das Er geheiligt hat, wird nicht entweiht werden. Wenn die Morgendämmerung anbricht, wird die Sonne mich krönen, und ich werde bei euch sein, um dem neuen Tag entgegenzugehen. Dieser Tag wird lang sein, und die Welt wird seinen Abend nicht erleben. Die Schriftgelehrten und Pharisäer behaupten, dass die Erde nach meinem Blut dürstet. Ich werde den Durst der Erde mit meinem Blut stillen. Aus seinen Tropfen werden Eichen und Ahornbäume wachsen, und der Ostwind wird ihre Eicheln und Samen auf das Umland tragen." Dann fuhr Er fort: "Judäa will einen König haben und gegen die Legionen Roms aufmarschieren. Ich aber werde nicht ihr König sein. Die Diademe Zions wurden für kleinere Stirnen angefertigt. Und der Ring Salomons ist zu eng für diesen Finger. Schaut meine Hand an! Seht ihr nicht, dass sie zu stark ist, um ein Zepter zu halten, und zu kraftvoll für ein gewöhnliches Schwert? Nein, ich habe nicht die Absicht, die Syrer gegen die Römer anzuführen. Ihr aber werdet mit meinen Worten sie Stadt wecken, und mein Geist wird zu ihrer zweiten Morgenröte sprechen. Meine Worte werden eine unsichtbare Armee sein mit Pferden und Streitwagen; ohne Beil und ohne Schwert werde ich die Priester von Jerusalem und seine Cäsaren besiegen. Ich will auf keinem Thron sitzen, auf dem Sklaven saßen, die andere Sklaven regierten. Ebenso wenig habe ich vor, gegen die Söhne Italiens ins Feld zu ziehen. Vielmehr werde ich ein Sturm an ihrem Himmel sein und ein Lied in ihrem Herzen. Und sie werden sich meiner erinnern. Sie werden mich Jesus, den Gesalbten, nennen." All dies sagte Er außerhalb der Mauern Jerusalems, bevor Er die Stadt betrat. Und Seine Worte bleiben bestehen, als wären sie mit einem Meißel gestochen worden." Jesus hat keine Menschen von seiner Liebe ausgeschlossen, nur die Heuchler mochte er nicht, die die anderen vorsätzlich ins Verderben führten. Davon erzählt eine andere Geschichte des Buches. Ein fröhliches Weihnachtsfest, wenn es soweit ist, für alle, und bis dahin noch eine schöne Adventszeit wünsche ich euch.... Collapse

 
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